Nachgefragt: Alfred Dörfliger, Bereichsleiter Arbeit, im Interview
Alfred Dörfliger arbeitet seit dem 1. März 2025 als Bereichsleiter Arbeit und Mitglied der Geschäftsleitung in der Lh. Dabei verantwortet er die Kreativwerkstätten sowie die Arbeitsplätze im Bereich Gastronomie, Industrie und Garten.
Alfred Dörfliger arbeitet seit dem 1. März 2025 als Bereichsleiter Arbeit und Mitglied der Geschäftsleitung in der Lh. Dabei verantwortet er die Kreativwerkstätten sowie die Arbeitsplätze im Bereich Gastronomie, Industrie und Garten.
Alfred, was sind deine Hauptaufgaben in der Lh?
Der Arbeitsbereich ist vielfältig und umfasst 15 Gruppen, die mit unterschiedlichsten Materialien an verschiedenen Standorten tätig sind. Hier wird künstlerisch, kreativ, körperlich, präzise, hygienisch und industriell gearbeitet – sowohl in Gruppen als auch einzeln. In diesem Umfeld arbeite ich eng mit den Abteilungsleitungen zusammen, um einen reibungslosen und wertschätzenden Betrieb zu gewährleisten.
Unsere Arbeit soll sinnstiftend und entwicklungsfördernd sein und den begleiteten Mitarbeiter:innen die grösstmögliche Teilhabe ermöglichen. Ich strebe danach, die Kultur der Lh aktiv vorzuleben und meine Mitarbeitenden zu führen und zu coachen.
Welche Erfahrungen trägst du in deinem Rucksack mit, die für die Stelle nützlich sind?
Ich habe über 25 Jahre in einer geschützten Werkstatt in verschiedenen Positionen gearbeitet, vom Teamleiter bis hin zum Standortleiter. In dieser Zeit habe ich viel über die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Menschen gelernt, sowohl im direkten Kontakt als auch abteilungsübergreifend. Zudem habe ich den Kurs «Umgang mit Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung» in Zusammenarbeit mit der psychiatrischen Klinik in Solothurn begleitet, was mir wertvolle Erkenntnisse und praktische Fähigkeiten vermittelt hat.
Neben meiner beruflichen Tätigkeit habe ich diverse Weiterbildungen absolviert, darunter die Ausbildung zum Betriebstechniker HF mit einem Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft, ein Masterstudium in Medizintechnik FH und eine Diplomierung in TZI (Themenzentrierte Interaktion) nach Ruth Cohn. Letztlich sind es jedoch viele kleine Lebenserfahrungen, die ich gerne in meiner Arbeit einbringe.
Was motiviert dich, für die Lh zu arbeiten?
Ich arbeite leidenschaftlich gerne mit Menschen zusammen und möchte gemeinsam mit ihnen etwas bewegen. Der Arbeitsbereich in der Lh bietet zahlreiche Schnittpunkte zu verschiedensten Stellen und Bereichen, was die Arbeit sehr abwechslungsreich und interessant macht. Die gelebte Kultur der Lh entspricht meinem Naturell – ich schätze es, zusammen und offen nach neuen Lösungen zu suchen. Und wenn dies mit Humor machbar ist, dann macht es noch mehr Spass.
