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Nachgefragt: Leonie Seiler, Fachstelle Agogik

Fachstelle Agogik Leonie Seiler

Leonie Seiler leitet seit dem 1. Oktober 2021 die Fachstelle Agogik, nachdem sie zuvor mehrere Jahre in der Begleitung in der Lh gearbeitet hat. Was sie in der Fachstelle bewirkt, erzählt sie im Interview.

Was sind deine Hauptaufgaben als Leiterin der Fachstelle Agogik?

Zum einen die fachgeleitete Weiterentwicklung des agogischen Handeln unserer Institution. Das heisst, ich bin dafür zuständig, dass die Begleitung im Alltag konzeptgeleitet stattfindet und die agogischen Konzepte ständig optimiert werden. Ausserdem fungiere ich als Ansprechpartnerin für die Begleitteams und berate sie in herausfordernden Situationen. Zudem begleite ich die begleiteten Personen beim Ein-, Über- und Austritten.

Welche Erfahrungen trägst du in deinem Rucksack mit, die für die Stelle nützlich sind?

Dazu gehört, dass ich während bald zehn Jahren in der Lh auf verschiedenen Wohngruppen gearbeitet und so unterschiedlichste Menschen mit Beeinträchtigung begleitet habe. Das hat mir sehr geholfen mein Fachwissen zu erweitern, bei der Lösungsfindung kreativ zu sein und manchmal auch unkonventionelle Wege einzuschlagen, damit sich die Lebensqualität der von uns begleiteten Personen steigern kann.

Was motiviert dich für die Lh zu arbeiten?

In meiner ganzen Lh Zeit hat mir immer besonders gut der menschliche Umgang untereinander gefallen. Ich hatte immer das Gefühl, dass beim Umgang untereinander kein Unterschied besteht, ob man Mitarbeitende oder begleitete Person ist. Alle begegnen sich auf Augenhöhe und respektieren sich.