Nachgefragt: Marianne Di Donato – Mitarbeiterin Wohnen und «Freiwillige»
Marianne Di Donato startete im Januar 2021 während der Coronazeit als freiwillige Mitarbeiterin in der Lh und schenkte damals gleich zwei Klientinnen wertvolle Zeit und individuelle Begleitung. Seit Oktober 2022 ist sie offiziell als Mitarbeiterin Wohnen im Schoren 1 tätig und begleitet Bodil Lehmann weiterhin zusätzlich zu ihrem regulären Arbeitspensum auf freiwilliger Basis.
Marianne, was sind deine Hauptaufgaben?
Meine Hauptaufgaben sind das Begleiten und Unterstützen der Bewohner:innen, dort wo sie Hilfe benötigen. Es ist eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit und je nach Person ganz unterschiedlich. Es fängt an mit Frühstück zubereiten, Körperpflege, Termine der Bewohner:innen koordinieren und oft auch begleiten. Zusammen kochen, Reinigungsarbeiten, Einkäufe tätigen oder auch mal zusammen singen oder Spiele machen.
Welche Erfahrungen trägst du in deinem Rucksack mit, die für die Stelle nützlich sind?
Für mich sind die Erfahrungen in unserer Familie sehr nützlich. Kinder von klein auf bis ins Erwachsenenalter zu begleiten und zu unterstützen, ist eine wunderbare, aber auch sehr anspruchsvolle Aufgabe. Es beinhaltet viele verschiedene Tätigkeiten und eine grosse Flexibilität. Die unzähligen freiwilligen Einsätze in Altersheimen sowie das Leiten von Eltern- und Kinder-Turnen sind für mich von grossem Nutzen und haben mir viel Empathie eingebracht. Auch die jahrelange Erfahrung in der Gastronomie hat mich gelehrt, auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Menschen einzugehen. Ich bin es gewohnt, in hektischen Momenten ruhig zu bleiben und den Überblick zu behalten.
Wie bist du zu deinem Job bei der Lh gekommen und was schätzt du an der Arbeit?
Die Lh habe ich durch Freiwilligenarbeit kennengelernt. Ich war sehr beeindruckt von der Offenheit und Herzlichkeit der Bewohner:innen sowie dem wertschätzenden Klima. Ich fühlte mich sofort willkommen und hatte keine Berührungsängste. Als ich gefragt wurde, ob ich mir eine Tätigkeit in der Lh vorstellen könnte, musste ich nicht lange überlegen und nahm die Herausforderung gerne an. Es ist motivierend und hilfreich, dass Weiterbildungen besucht werden können, die das zusätzliche Wissen vermitteln, welches man zur Ausübung der Arbeitseinsätze braucht. Ich schätze das Team sowie die abwechslungsreichen Aufgaben sehr, kein Tag ist wie der andere. Auch die bunt gemischte Wohngruppe motiviert mich. Es ist eine Freude, sie zu unterstützen und zu begleiten. Trotz meiner Anstellung war es mir wichtig, die Freiwilligen-Einsätze in der Heuwiese weiter beizubehalten. Nach über eineinhalb Jahren regelmässigen Besuchen haben sich viele herzliche Kontakte ergeben, die ich auf keinen Fall beenden wollte.