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Illustration mit einem Buch und einem Flötenspieler, symbolisch für die Geschichte der Stiftung Lebenshilfe

Geschichte der Lh

Zentrale Meilensteine und strategische Entwicklungen

Seit der Gründung im Jahr 1961 hat sich die Lh kontinuierlich weiterentwickelt, um Menschen mit Beeinträchtigung bestmöglich zu unterstützen. Von den Anfängen mit dem Aufbau der Schule über die Neupositionierung als modernes Unternehmen mit sozialem Auftrag bis hin zur heutigen Etablierung umfassender Angebote für Erwachsene, spiegelt unsere Geschichte Engagement, Innovation und Wachstum wider.


Entdecken Sie die wichtigen Meilensteine unserer Entwicklung in drei prägnanten Phasen und erfahren Sie, wie wir kontinuierlich Lebensräume schaffen, Teilhabe fördern und Inklusion ermöglichen.

Die heilpädagogische Sonderschule in Leimbach wird von Lucia Fehlmann und Valentin Reichenbach gegründet. Sie startet mit drei Kindern und wächst rasch. 1962 übernimmt die Gemeinde Leimbach die private Sonderschule provisorisch als öffentlich-staatliche Einrichtung. Bis 1965 werden 21 Kinder unterrichtet.

Nach einer drohenden Schliessung gelingt mit Medienunterstützung die befristete Weiterführung. Werkstufe und berufliche Ausbildung werden eingeführt. Der Umzug nach Reinach erfolgt, und die Stiftung Lebenshilfe wird offiziell gegründet. Die Leitung der privaten heilpädagogischen Sonderschule wird der Stiftung übertragen.

Frühberatung und -förderung starten. Sonderwerkstätten wie Weberei, Knüpferei und Druckerei werden eröffnet. Ein heilpädagogischer Kindergarten und erste Massnahmen zur Sprachheilbehandlung kommen hinzu. Die Erwachsenenbildung in geschützten Werkstätten beginnt.

Das erste Wohnhaus Schoren mit 9 Plätzen öffnet 1981. Haushalt- und Küchengruppen werden gebildet, und eine Schreinerei eröffnet. Trotz eines Brandes 1987 entwickelt sich die Stiftung weiter mit neuen Wohngruppen wie Pilatusstrasse und einem weiteren Wohnhaus im Quartier Breiti.

Nach dem Rücktritt des Mitbegründers Valentin Reichenbach steht die Stiftung vor Existenzfragen. Mit nur 25 Schulkindern und 39 Erwachsenen wird der Bedarf an neuen Angeboten sichtbar. Die sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten verlangen nach Investitionen und moderner Anpassung.

Die Lh verlagert Wohngruppen und erweitert Beschäftigungsmöglichkeiten mit der Eröffnung der Seifen-/Kerzenwerkstatt und der ersten Werkgruppe für Menschen mit hohem Betreuungsbedarf. Gleichzeitig wird die Sonderschule geschlossen, und der Fokus auf den Erwachsenenbereich mit beruflicher Bildung und Arbeit wird verstärkt.

Einführung von Berufsvorbereitung und IV-Anlehren sowie Ausbau eines Partnernetzwerks für geschützte Arbeitsplätze. Neue Wohnhäuser wie Sandgass und Holeweg entstehen.

Die interinstitutionelle Berufsschule Scala wird gegründet, um schulische Ausbildungen für IV-Anlehren zu gewährleisten.

Die Lh übernimmt das Hotel & Restaurant zum Schneggen als Integrationsbetrieb und startet innovative Wohnformen mit Teil- und Intensivbegleitung. Neue Wohnhäuser entstehen und die Berufsschule Scala wird endgültig von der Lh geführt. Die Praxispartnerschaft mit der HfH Zürich stärkt den Fokus auf Forschung und Weiterentwicklung.

2016 zog die Berufsschule Scala an die Mühlemattstrasse in Aarau um und erhielt damit bessere Räume für Erweiterungen. Auch die Industriemontage, Ledermanufaktur, Gartengruppe und die Berufliche Integration verlegten ihren Standort nach Menziken, wo mit der Holzmanufaktur eine neue Werkstatt entstand.

2017 startete das Projekt Jugend, Bildung, Arbeit (JuBiAr), das junge Menschen mit Flüchtlings- und Asylhintergrund durch Schulungen und Coaching in den Arbeitsmarkt integriert. Unterstützt wird JuBiAr von den Gemeinden Reinach, Menziken und Burg.

2019 nahm die Learco AG in Aarau ihren Betrieb auf, die IV-Eingliederungsmassnahmen für die Lh und Partnerorganisationen begleitet. Im selben Jahr startete das Personalrestaurant der Bertschi AG in Dürrenäsch als geschützter Arbeitsplatz mit einem Team aus Mitarbeitenden und Lernenden.

Das JuBiAr-Projekt wurde erfolgreich als kantonal finanziertes Integrationsprogramm weitergeführt.

Ende 2020 übergab Martin Spielmann nach über 21 Jahren die Geschäftsleitung an Philippe Crameri. 2021 feierte die Stiftung ihr 60-jähriges Bestehen und das Hotel & Restaurant zum Schneggen sein 10-jähriges Jubiläum.

Zum 60-Jahr-Jubiläum erschien 2022 das Lh Culture Book mit 60 Interviews, die die Kultur und Kernkompetenzen der Lh dokumentieren. Nach über zwei Jahren Pandemie wurden alle Corona-Schutzmassnahmen aufgehoben.

Die Werkstatt Wald und Forst wurde als neue Gruppe in die Organisation aufgenommen. 2023 erweiterte die Berufsschule Scala ihre Räume, und der Biodiversität-Garten beim Wohnhaus Holeweg wurde eröffnet. Nachtwachen wurden zu einem Nachtdienst-Team zusammengeführt.

2024 modernisiert die Stiftung und die Gemeinde Reinach die Küche Heuwiese und renoviert die Hotelzimmer im Schneggen. Ausserdem startet ab 2025 die Teilnahme am Pilotprojekt Subjektfinanzierung mit ambulanten Begleitleistungen.

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