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Vom Wohnen und vom Daheim·sein

Victoria Auf Dem Balkon Es

Es geht um das Wohnen. Es geht um das Gefühl von Heimat. Das Wohnen ist sehr wichtig für unser Leben. Es ist wichtig, wo wir wohnen. Es ist wichtig, wie wir wohnen. Und es ist wichtig, mit wem wir wohnen. Ein gutes Zuhause hilft uns. Wir fühlen uns dort wohl. Wir können dort selbst entscheiden. Die Lh bietet Arbeit an. Die Lh bietet auch Wohnen an. Es gibt insgesamt 110 Wohn·plätze.

Die Menschen haben verschiedene Wünsche.
Die Menschen brauchen verschiedene Hilfen.
Es gibt verschiedene Arten vom Wohnen.

Ein Wohn·konzept für die Zukunft.

Wir achten genau auf die Wünsche.
Wir suchen gute Lösungen.
Das ist unsere wichtigste Grundlage.

Wir verbessern das Wohnen immer weiter.
Wir passen das Wohnen an die Bedürfnisse an.

Am Anfang war es anders.
Die Pflege war damals nicht so wichtig.
Es gab noch keine Menschen im Rollstuhl bei uns.


Das hat sich bald geändert.
Wir haben das Wohn·haus Schoren gebaut.
Dort gibt es Plätze für Menschen mit viel Pflege·bedarf.

Im Haus Schoren gibt es besondere Bade·wannen.
Diese Bade·wannen sind für die Pflege.
Der Garten ist barriere·frei.
Menschen mit einem Rollstuhl können dort gut fahren.

Es gibt einen Plan für das Wohnen im Alter.
Manche alte Menschen brauchen plötzlich Hilfe.
Andere Menschen brauchen langsam immer mehr Hilfe.
Diese Menschen können im Haus Schoren gut wohnen.

Viele Menschen kommen jung in die Lh.
Sie werden dort älter.
Dann brauchen sie andere Hilfe.


Manche Menschen werden im Alter schwach.
Sie können trotzdem in der Lh bleiben.
Dort gibt es eine gute Pflege.
Die Menschen können dort wohnen bis zum Tod.

Die Lh hat ein besonderes Angebot.
Es ist für Menschen mit sehr schwierigem Verhalten.
Diese Menschen brauchen oft viel Hilfe.


Es gibt ein Haus mit dem Namen Breiti.
Dort gibt es 8 Plätze zum Wohnen.
Das Angebot gibt es seit dem Jahr 2015.

Die Häuser sind angepasst.

Sie passen genau zu den Bewohnenden.
Die Umgebung ist sicher.
Es gibt besondere Räume für Pausen.
Es gibt spezielle Kontakt·türen.
Es gibt einen Garten mit einem Zaun.

Das Personal hat eine besondere Ausbildung.

Die Lh war eine der ersten Einrichtung dieser Art.

Es gibt im Kanton Aargau nur 2 solche Zentren.
Die Lh ist eines von diesen Zentren.

Rhythmus des Lebens

In der Lh gibt es zwei Bereiche.
Das Wohnen und die Arbeit sind getrennt.
Es gibt Bewohnende die arbeiten.

Sie verlassen jeden Tag das Haus.

Diese Menschen gehen jeden Tag zur Arbeit.

Sie sind draussen bei jedem Wetter.
Es regnet oder es stürmt.
Sie arbeiten nicht in ihrer Wohnung.
Sie müssen das Haus verlassen.

Der Weg zur Arbeit ist wichtig.
Die Menschen haben einen festen Tages·ablauf.
Das ist normal für das Leben.
So gehören die Menschen zur Gesellschaft dazu.

Manche Menschen haben sehr schwere Be·einträchtig·ungen.
Auch diese Menschen verlassen am Morgen das Haus.
Sie gehen zur Arbeit.
Dort gibt es gute Aufgaben für sie.

Die Menschen fühlen sich bei der Arbeit wichtig.
Sie wissen nun:
Ich habe einen Beruf.

Wohnen und Arbeiten gehören zum Alltag.
Es gibt eine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit.
Es gibt einen Unterschied zwischen Wochen·tagen und dem Wochen·ende.
So entsteht ein fester Ablauf im Leben.

Die Begleit·teams haben oft geteilte Dienste.
Am Morgen verlassen alle Bewohnenden das Haus.
Die Begleit·personen haben am Tag frei.

Am Abend kommen die Bewohnenden zurück.
Dann arbeiten die Begleit·personen wieder.

Die Wohn·plätze sind auf verschiedene Orte verteilt.
Diese Orte liegen im oberen Wynental.
Das hilft für ein normales Leben.

Die Lh möchte gute Nachbarschaft.
Die Bewohnenden sollen im Wohn·viertel dazu gehören.
Sie sollen ein Teil von der Gemeinschaft sein.

Auch die Lh ist ein Teil von der Gemeinschaft.

Breites Spektrum an Wohnformen

Es gibt viele Arten vom Wohnen bei der Lh.


Es gibt Wohn·gruppen mit viel Hilfe.
Es gibt Wohn·gruppen für alte Menschen.
Es gibt Wohn·gruppen ausserhalb.


Es gibt auch ein neues Angebot.
Dieses Angebot heisst ambulantes Wohnen.
Dabei wohnen die Menschen in einer eigenen Wohnung.
Begleit·personen kommen zu Besuch und helfen dort.

In den meisten Wohn·formen ist es gleich.
Viele Menschen leben in einer Gruppe zusammen.
Jeder Mensch hat andere Wünsche.
Das ist oft in einer Wohn·gemeinschaft so.
Wer dort wohnt, weiss das genau.

In der Wohn·gruppe gibt es oft Streit.
Das passiert oft wegen dem Badezimmer.
Oder es gibt Streit beim Essen.
Auch das Fernseh·programm macht oft Probleme.
Oder die Aufgaben im Haushalt.

Die Begleit·personen helfen bei diesen Problemen.
Sie bestimmen aber nicht allein.
Sie reden mit allen Bewohnenden.

Alle Bewohnenden machen die Regeln gemeinsam.
Die Regeln werden aufgeschrieben.
Es gibt auch Bilder zu den Regeln.
Alle prüfen die Regeln regelmässig.

Es gibt regel·mässige Treffen in der Wohn·gruppe.
Dort sprechen alle über Probleme.
Das Leben ist wie in einer Wohn·gemeinschaft.

Die Bewohnenden machen das Frühstück selbst.
Sie machen auch das Abend·essen selbst.
Nicht alle essen immer zusammen.
Das Mittag·essen gibt es bei der Arbeit.

Alle helfen im Haushalt mit.
Manchmal brauchen Bewohnende Hilfe bei der Arbeit im Haushalt.
Dann bekommen sie Unterstützung.

Die Wohnform wechseln

Die Bewohnenden können sich ihre Mit·bewohnenden oft nicht aussuchen.
In den Wohn·gruppen leben verschiedene Menschen zusammen.
Manchmal möchte eine Person in eine andere Gruppe ziehen.
Die Begleit·teams helfen dann bei dem Wechsel.


Ein Wechsel braucht viel Planung.
Die Mitarbeitenden müssen die Wünsche der Bewohnenden gut kennen.
Sie müssen genau prüfen:
Was braucht die Person?
Was kann die Person gut?
Alle müssen vorsichtig planen.

Sie können in eine andere Wohn·form umziehen.
Zum Beispiel vom begleiteten Wohnen in eine eigene Wohnung.
Dort leben die Person dann selbstständig.

Sie müssen den Wechsel selbst wollen.
Das ist die wichtigste Bedingung.

Die Lh hilft Menschen.
Die Menschen sollen selbst·ständig leben können.
Dafür gibt es Regeln.

Sie müssen im Kanton Aargau wohnen.
Sie müssen eine IV-Rente bekommen.
Sie müssen nachts allein sein können.

Es gibt ein neues Angebot zum Wohnen.
Dort ist nicht immer eine Begleit·person da.
Die Menschen müssen zuverlässig sein.
Sie müssen vieles allein machen können.

Victoria Pena Caicedo wollte schon lange allein wohnen.
Sie hat 5 Jahre in einer Wohn·gruppe gelebt.
Dort hat sie Hilfe bekommen.
Zuletzt hat sie in einem Studio gewohnt.

Victoria Pena Caicedo kommt aus Kolumbien.
Sie ist 60 Jahre alt.
Seit September 2025 wohnt sie ganz allein.
Ihre neue Wohnung hat 2 Zimmer.

Victoria Pena Caicedo bekommt Hilfe für den Alltag.
Die Hilfe kommt von der Spitex.
Und von einem Dienst für den Haushalt.
Eine Wohn·coachin von der Lh hilft ihr auch.
So schafft sie alle Aufgaben in ihrer Wohnung.

Victoria An Ihrem Lieblingsplatz Es
Das ist das Lieblings·zimmer von Victoria.
Victoria Im Gespraech Mit Daniela Es
Hier hilft Daniela. Sie suchen Vorhänge aus.
Victoria Und Daniela Auf Dem Balkon Es
Victoria hat mit Daniela die Fenster aus·gemessen.

Interview:

Victoria, du wohnst jetzt allein.
Du hast eine kleine Wohnung.
Wie hast du dich darauf vorbereitet?

Ich habe mich im Schoren gut vorbereitet.
Ich habe jedes Wochen·ende Sachen eingepackt.
Dafür habe ich Kisten benutzt.


Manchmal war ich zu schnell.
Dann war eine Sache schon in der Kiste.
Aber ich habe die Sache noch gebraucht.

Du wohnst jetzt allein.

War das am Anfang schwer für dich?

Ich konnte ein Marmeladen·glas nicht öffnen.
Die Spitex hat mir geholfen.
Jetzt fülle ich die Marmelade um.
Ich nutze dafür eine Plastik·dose.
Diese Dose kann ich gut öffnen.

Was hat dir in der Wohn·Gruppe gefallen?
Was hat dir dort nicht gefallen?

Mir hat es im Schoren 2 gut gefallen.
Dort sind alle Menschen sehr lieb.
Aber das Essen war nicht so gut.
Es gab immer Schweizer Essen.
Es gab oft Spaghetti.
Es gab nie Reis.

Jetzt kann ich selbst kochen.
Ich koche Sachen für meinen Geschmack.
Ich brate mir gerne Fleisch.
Dazu esse ich Reis.

Du wohnst jetzt allein.
Was gefällt dir daran?
Bist du gerne allein?

Ich bin gerne allein.
Ich entscheide alles selbst.
Ich entscheide die Zeit für das Essen.
Ich entscheide was ich esse.

Ich arbeite in der Seifen·werkstatt.
Nach der Arbeit gehe ich nach Hause.
Dort koche ich für mich.
Danach sehe ich fern.
Ich schaue Programme aus Spanien.

Manchmal klappt etwas nicht.
Wer kann dir dann helfen?
Wen fragst du um Rat?

Daniela ist meine Begleit·person.
Sie ist meine Coachin.
Ich kann Daniela fragen.
Ich kann Daniela anrufen.
Dann hilft sie mir.

Einmal ging meine Wohnungs·tür nicht auf.
Ich konnte den Schlüssel nicht drehen.
Meine Nachbarin hat mir Hilfe angeboten.
Sie hat gesagt:
Du kannst bei mir klingeln.

Ich helfe dir dann.

Kannst du deine Wohnung selbst einrichten?
Kannst du die Wohnung so machen, wie sie dir gefällt?

Ich bin mit Daniela zu Ikea gefahren.
Ich habe alle Möbel selbst ausgesucht.
Ich habe alles selbst eingerichtet.
Das gefällt mir sehr gut.

Ich mag Blumen sehr gerne.
Zuerst hatte ich einen schönen Weihnachts·stern.
Im Sommer stelle ich frische Blumen in eine Vase.

Welcher Ort in der Wohnung gefällt dir am besten?

Das ist mein Wohn·zimmer.
Ich schaue aus dem Fenster.
Dort sehe ich viele grüne Sachen.
Weit weg sehe ich die Berge.
Die Berge sehen schön aus.